August 2019

Das Recht „Nein“ zu sagen

Bild des Benutzers Alena Laux

Was ich feststelle ist, dass viele Zeichen-Eltern so ihre Bedenken mit dem „Nein“ haben.

„Kann ich wirklich noch „Nein“ sagen, wenn ich mein Kind verstehe? Muss ich dann nicht das machen, was es von mir will?“

So wie ich das sehe, fällt das „Nein“ umso leichter, wenn man ganz genau weiß, wozu man „Nein“ sagt. Es fällt leichter liebevoll konsequent zu bleiben und sinnvolle Alternativen anzubieten.

Denn wer sein Kind nicht wirklich versteht, weiß nicht, was los ist, wird schneller verunsichert und gerät eher in den negativen Strudel von „Frust und Weinen“. Am Ende wird dann doch etwas erlaubt, was eigentlich nicht gewollt ist. Hauptsache endlich Ruhe!

Kommt euch das auch bekannt vor?

Clever und diskret: Das Zeichen „Pipi“ forever

Bild des Benutzers Alena Laux

Ihr kennt es. Die Kinder werden groß und brauchen keine Babyzeichen mehr.

Aber alle Workshop-Eltern fragen mich, ob sich die Kinder die Zeichen erinnern können und sie auch später benutzen. In der Regel werden die Zeichen vergessen. Aber nicht alle… Manche bleiben im Gedächtnis, denn sie sind sehr praktisch wie z.B. die Zeichen für „Pipi machen!“ oder „Wo?“.

Da saßen wir mal mit Freunden in einem sehr vollen, lauten Restaurant. Meine große Tochter schaut mich an, steht auf und ich mache das Zeichen für „Wo… (willst du hin)?“ Sie zeigt wortlos „Pipi machen! Alles klar. So haben wir schnell und diskret geregelt wo sie hingeht.