Bastelidee 'Mein kreatives HAUS'

Auf diese Bastelidee (-die sehr schnell geht und vor allem nicht hübsch sein muss^^) bin ich mit meinen kleinen Mädchen gekommen, die Wimmelbücher mit aufklappbaren Türen und Fenstern lieben. Leider ist es dann sehr ärgerlich, wenn die fragilen Klappen im Eifer des Gefechts abgerissen werden und der Spaß am BUCH somit verloren geht. Um sich diesen Frust zu sparen, haben wir uns einfach aus einer alten Müslipackung eigene Häuser gebastelt, mit denen man auch noch super alle möglichen Zeichen wiederholen kann:

HAUS, FENSTER, TÜR

Und was sich dann hinter Tür und Fenstern versteckt, ist der eigenen Kreativität überlassen, hier ein paar Anregungen: TEDDY, BLUMEN, VOGEL, KATZE, BABY, BUCH, LAMPE (=LICHT) ...
oder wer nicht gerne malt, kann auch Bilder aus Zeitungen und Magazinen ausschneiden, das klappt mit Tieren super: HASE, HUND, SCHWEIN, KUH, HUHN / HAHN ...
oder wenn die Kleinen ihre Omas und Opas (Tanten, Onkel...) nicht so oft sehen, kann man auch auf normales Papier ausgedruckte Fotos hinter die Fenster kleben.
Inzwischen haben wir sogar ein 'Gute-Nacht-Haus' mit ganz vielen kurios aussehenden Türen, hinter denen sich zum Beispiel Einhörner, Kobolde oder Feen verstecken, zu denen wir uns dann eine Gute-Nacht-Geschichte ausdenken.

Für die Kleinen ist nicht nur das Entdecken und Öffnen der Fenster/Tür spannend, sondern nachdem jede Klappe aufgedeckt wurde, kann man auch das Gedächtnis testen und fragen 'WO ist denn... der HASE / die OMA / der TEDDY?'

Und das beste: da das Basteln meistens nur ca. 5 Minuten in Anspruch genommen hat, ist es auch gar nicht schlimm oder ärgerlich, wenn doch mal wieder eine Klappe abgerissen wird. Dann bastelt ihr eben einfach ein Neues.

Hier noch eine kurze Anleitung (falls es noch nicht selbsterklärend ist):

Als Kartons für die Grundfläche eignet sich für eine kleine Hütte am besten eine Reis- oder kleine Müslipackung, für ein großes Haus sollte es schon eine Cornflakes-Packung oder Vergleichbares sein.

Wir benötigen nur die Vorder- und Rückseite, die Seitenteile können abgeschnitten werden. Da die Linien in diesem Fall ja schon deutlich vorgeknickt sind, können Kinder ab 2 1/2 Jahren schon toll mit einer Kinderschere mithelfen. Die bedruckten Seiten könnt ihr einfach mit Klebestift und normalem Papier bekleben, mit Abtönfarbe überpinseln oder sogar so lassen. Dann achtet nur darauf, dass die bedruckten Seiten immer nach unten zeigen.

Legt die beiden ausgeschnittenen, gleich großen Rechtecke übereinander und schneidet zunächst ganz grob eine Dachform in den oberen Teil. Da beide übereinander liegen, haben sie hinterher auch die gleiche Fläche. Nun nehmt ihr euch die spätere Vorderseite und zeichnet euch Tür und Fenster ein (siehe Beispiel). Hier seid ihr auch völlig frei, ob ihr eine Tür so groß wie ein Tor haben möchtet, die sich nach beiden Seiten öffnen lässt, oder auch in welche Richtung die Fenster aufgehen sollen. Eurer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Im Dach könnt ihr ruhig auch ein Fenster einbauen, vielleicht sogar ein Rundes, das sich in der Mitte öffnen lässt...

Bevor ihr anfangt die Ränder auszuschneiden, überlegt euch nochmal genau, welche Seite heil bleiben muss (-ich sage das nicht ohne Grund, denn im Stillhirn habe ich schon oft genug eine Tür oder ein Fenster komplett ausgeschnitten, nehmt es also nicht persönlich^^).

Nun klebt ihr nur noch die Hälfte mit den Öffnungen auf die andere Hausfläche, die ihr zur Seite gelegt hattet, und schon ist der 'Rohbau' fertig. Richtfest! :-)

Bei der farblichen Gestaltung der Außenfassade und der Gardinen an den Fenstern dürfen die Kleinen natürlich wieder voll und ganz mithelfen. Auch wenn es dann nicht 'perfekt' aussehen mag, ist doch der Spaß so am größten.

Wir würden uns auch sehr über Fotos eurer Kunstwerke freuen, die wir dann gerne im nächsten Magazin veröffentlichen. Sendet die Bilder einfach an Bettina.Bier@babyzeichensprache.de

Und nun viel Freude beim Basteln und Zeichen üben

DANKE

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Neue Kursorte ab Frühjahr 2019

Wir freuen uns über Verstärkung durch begeisterte neue Kolleginnen für unsere Zwergensprache in den folgenden Regionen, wo es ganz bald auch Babykurse, Eltern-Workshops und Fachseminare geben wird:

Deutschland:
- im Rhein-Hunsrück-Kreis bei Stefanie Boos (Inklusions- und Sozialpädagogin)

Österreich:
- in Krems & St. Pölten bei Michaela Tomitsch (Sozialpädagogin & Montessori-Pädagogin)
- in Deutschlandsberg & Leibnitz bei Katharina Mauko (Studium der Erziehungs- und Bildungswissenschaft)
- in Wien bei Claudia Ronegg (Kindergartenpädagogin)
- im Innkreis, Schärding & Grieskirchen bei Eva Haderer

weitere Kursorte unter: http://www.babyzeichensprache.com/

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Willkommen, neue Erdenbürger!

Am Freitag, den 29. März fand im Rosenheimer Bildungswerk das Babybegrüßungsfest statt. Heidi Ruppert (Gebiet Rosenheim) und ich (Gebiet Chiemgau) waren heuer bereits zum dritten Mal mit unserem Babyzeichenstand vertreten. Viele Elternpaare mit ihren Kleinen waren da und die meisten haben sich ausführlich über das Stillen, Tragen, Breiküche, Kinderbetreuung und natürlich unsere Babyzeichen informiert. Wir durften sowohl ein Interview für die Zeitung als auch das lokale Radio geben! Vielen Dank für das rege Interesse!

Es starten außerdem jetzt im Frühling neue Kurse bei uns! Schaut mal vorbei!
https://babyzeichensprache.com/zwergensprache/ruppert.php
https://babyzeichensprache.homepage.t-online.de/zwergensprache/sedlmeir.php

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Zwergensprache Frühlingsgruß

Das Wetter lässt ja schon ab und an Frühlingsgefühle aufblitzen, kalendarisch sind wir auch schon in der erwachenden Jahreszeit und von uns gibt es für euch nun noch ein musikalischen Frühlingsgruß mit dem Lied "Ich lieb den Frühling" und den Babyzeichen:

https://www.youtube.com/watch?v=KpsCjFmmkUk&t=55s

Habt viel Spaß beim mit- und selber singen!

P.S. Im Frühjahr starten wieder viele neue Kurse! Schaut auf die Webseite: https://babyzeichensprache.com/uebersichtskarte.php

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Familienkongress Graz 2019

Familie ist bunt - Ressourcenorientiert leben als Familie
Das war der Titel am diesjährigen Familienkongress Graz. Die Grazer Kolleginnen der Zwergensprache, Angelika, Karin und Maria waren am Stand vertreten, um die zauberhafte Welt der Babyzeichen vorzustellen. Abgesehen davon haben wir die Vorträge genutzt, um uns für unsere Kurse weiter zu bilden und die weiteren interessanten Angebote für Familien in Graz kennen zu lernen.
Sehr schöne Begegnungen bleiben uns in Erinnerung, wie z.B. mit Doris (Mama eines unserer Kursbabys): "Danke für die tolle Zeit mit dir im Kurs und mit den Babyzeichen. Meine Tochter spricht gerade über so viele Dinge, die sie beschäftigen. "Ball" und "noch einmal" sind momentan ihre Lieblingszeichen!"
10 Badeenten machten sich auf den Weg zu Familien in der ganzen Steiermark - wir wünschen euch damit viel Freude und freuen uns bereits jetzt auf den nächsten Kongress in Graz!

Babywelt - Babymesse in Dresden 16.-17.03.2019

Wir erwarten euch am Infostand "Zwergensprache & Dunstan Babysprache" in Dresden zur Babywelt. Wir freuen uns auf viele Besucher in der ganz neuen, exklusiven Einfach Eltern® Lounge.
Die Messe findet im Erlwein-Forum statt und öffnet Samstag von 10 bis 18 Uhr und Sonntag von 10 bis 17 Uhr die Türen.
Am Samstag könnt ihr gern einem Vortrag lauschen: 12:00 – 12:30 Uhr Zwergensprache-Babyzeichen + Dunstan Babysprache.
Kommt vorbei und kommt persönlich mit uns Kursleiterinnen ins Gespräch, wie ihr eure Babys verstehen könnt...

Weitere Infos findet ihr unter: www.babywelt-dresden.de

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Umzugsfreude

Eine Teilnehmerin meines aktuellen Kurses hat ihre Mutter mit zum Kurs angemeldet und so singen, lachen und tanzen drei Generationen Frauen dieser Familie jede Woche in meinem Kurs. Kürzlich berichtete "die Oma" in der Runde am Stundenende ganz stolz: Beim Umzug ihrer Tochter hatte sie ihre Enkelin auf dem Schoß, während aus dem Zimmer ein großer Schrank herausgetragen wurde. Kaum war der Schrank weg, zeigte die Kleine zum ersten Mal das Zeichen für "Wo?". Da konnte Oma der Kleinen erklären, dass der Schrank nun in die neue Wohnung getragen wird. Was für eine Freude, an den Gedanken eines so kleinen Kindes teilhaben und darauf eingehen zu können!

Ich hab doch keinen Vogel .-)

Vor ziemlich genau einem Jahr ist die Zwergensprache in unseren Familien- und meinen Arbeitsalltag eingezogen. Zusammen mit meinem Sohn und Co-Trainer Hugo habe ich die Zwergensprache gelernt, gelebt, geübt und in viele Familien weitergegeben. Damals wußte ich selbst noch nicht um wie viele wunderschöne Momente unser Leben bereichert wird und was ich dadurch alles von und über meine Kinder erfahre.
Anfang April 2018 brachten wir wie jeden Morgen unser großes Kind (Heidi nun 4 Jahre) in den Kindergarten. Ich verließ wie immer mit Hugo auf der Hüfte sitzend das Kindergartengebäude. Plötzlich zeigte mir Hugo voller Freude das Zeichen für Vogel. Da ich keinen Vogel sah, dachte ich "ob er meinem im Kopf meint" und ging zügigen Schrittes weiter. Aber im Weiterlaufen hab ich verstanden was er mir mit leuchtenden Augen mitteilen wollte: ich habe die Vögel nun endlich zwitschern gehört.
Mir hat es ein Tränchen in die Augen gezaubert. Mein noch nicht einmal einjähriges Kind, hat sich so sehr über Vogelzwitschern gefreut und mir damit ganz deutlich gezeigt, was wirklich wichtig ist: inne halten, Natur genießen, zu sein und auch mal einen Schritt langsamer zu gehen.
Danke für diese vielen unbezahlbaren Momente.
Marlen Wolf
Zwergensprache Kursleiterin in Mühlhausen/Dingelstädt

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Sauerländer Tagesmütter lernen Babyzeichensprache

Für Tagesmütter ist es manchmal nicht leicht, ihre Sprösslinge zu verstehen. Gerade die Ein- bis Zweijährigen können ihre Bedürfnisse mit Worten noch nicht so gut mitteilen. Wie Babyzeichen den Alltag mit Kleinkindern erleichtern, lernten 16 Tagesmütter aus dem Sauerland während eines zweitägigen Fachseminars.

Sie waren zum Teil neugierig, zum Teil auch skeptisch, was es mit der Babyzeichensprache auf sich hat. Die Rede ist von 16 Tagesmüttern aus Meschede, Hallenberg, Medebach, Schmallenberg, Brilon und Eslohe. Sie alle nahmen beim Tagesmütterverein in Meschede an einem Fachseminar über Babyzeichensprache teil. Zu Beginn ging es um die Grundladen. Die Tagesmütter erfuhren, dass bei der Babyzeichensprache einfache Handzeichen parallel zur normalen Sprache benutzt werden, um Gegenstände, Zustände und Gefühle aus dem Babyalltag zu beschreiben. „Ähnlich wie beim winke-winke, das man Babys immer wieder als Abschiedsgeste zeigt, ahmen die Kleinen auch viele weitere Handzeichen nach, wenn Eltern und Betreuer diese ihren Babys immer wieder zeigen“, erklärte die Referentin Mareike Dorda aus Sundern, selbst Mutter von drei Babyzeichenkindern.

„Viele Zeichen machen wir ohnehin schon beim Reden wie den Finger vor der Mund halten, wenn wir ,leiseʻ sagen, oder den Bauch reiben, wenn etwas lecker schmeckt. Auch zeigen wir mit dem Finger auf etwas oder winken jemanden heran, wenn er kommen soll. Vielen ist gar nicht bewusst, wie viele Gesten wir unterbewusst schon im Alltag verwenden.“
Babys können meist mit sechs bis neun Monaten winke-winke machen, aber noch nicht „Tschüss“ sagen. Auch können Sie schon mit dem Finger auf etwas zeigen. Ab diesem Alter können Babys auch einfache Handzeichen für Hunger, Schnuller, Buch oder Ball nachahmen und somit ihre Bedürfnisse ausdrücken. Denn die Motorik der Hände ist schneller entwickelt als die, die zum Sprechen benötigt wird. „Viele
denken, dass Babyzeichen das Sprechen ersetzen. Das stimmt nicht, denn ich nutze die Zeichen immer parallel zur Sprache. Dadurch überbrücken die Handzeichen nur das Stadium des Nicht-Sprechens“, so die Referentin weiter. Sobald die Kinder das Wort sprechen können, verliert sich das Zeichen von ganz alleine. Und durch die Zeichen lernen die Babys oftmals viel früher sprechen. Auch helfen die Handzeichen
Kindern, denen das Sprechen lernen schwer fällt.

Ihren Ursprung fand die Babyzeichensprache bereits in den 1980er Jahren in den USA, wo sie als vereinfachte Form der Gebärdensprache entwickelt wurde. Wissenschaftler hatten herausgefunden, dass hörende Kinder gehörloser Eltern mithilfe von Gebärden weitaus früher kommunizierten als ihre Altersgenossen ohne hörgeschädigten Elternteil. In Deutschland sind Kurse in Babyzeichensprache noch relativ neu, in den USA, England und Skandinavien sind sie bereits fester Bestandteil für junge Eltern, Au Pairs und Fachkräfte.

Den Tagesmüttern können die Babyzeichen den Alltag erleichtern. Denn viele der Sprösslinge können zwar Vieles verstehen, aber noch nicht sprechen, wenn sie das erste Mal zur Tagesmutter kommen. Mareike Dorda übte mit den Frauen im ersten Teil des Seminars über 50 Babyzeichen, die den Alltag erleichtern. Darunter Zeichen wie essen, trinken und müde, aber auch Zeichen für warte, noch mehr oder Windeln
wechseln.
Nach dem ersten Teil des Seminars hatten die Tagesmütter zwei Wochen Zeit, um die Zeichen im Alltag umzusetzen und auftretende Fragen zu sammeln. Im zweiten Teil ging es dann um den Erfahrungsaustausch und darum, weitere Zeichen für den Alltag mit den kleinen Sprösslingen zu lernen.
Tagesmutter Petra Daum aus Schmallenberg-Walbecke berichtete, dass sie bereits erste Erfolge mit den Zeichen hatte: Eines ihrer Tageskinder, das sich mit fast eineinhalb Jahren mit dem Sprechen lernen schwer tat, macht jetzt immer das Babyzeichen für trinken, wenn es Durst hat. Auch falle es ihm jetzt leichter, das Wort zu sprechen. Petra Daum setzt die Babyzeichen vor allem beim Singkreis, beim
Bücher lesen und natürlich für alltägliche Dinge ein.
Auch Tagesmutter Iris Rademacher aus Eslohe konnte schon gute Erfahrungen mit den Babyzeichen sammeln. Bei ihrem einjährigen Sohn sowie den Tageskindern stehen vor allem die Zeichen für essen, trinken, spielen und Musik hoch im Kurs. Auch die Verständigung mit einem über zweijährigen Kind mit Down Syndrom, das zu ihr zur Tagespflege kommt, ist dank der Babyzeichen möglich. „Die Kinder schauen mich aufmerksamer an, wenn ich rede und versuchen die Zeichen nachzuahmen“, hat die 31-Jährige beobachtet.

Die anfängliche Skepsis bei einigen Tagesmütter hat sich schnell gelegt. Alle waren sehr motiviert, den Betreuungsalltag mit Babyzeichen zu bereichern. Um weitere Zeichen zu lernen und sich über die Erfahrungen auszutauschen, planen die Tagesmütter ein weiteres Babyzeichenspracheseminar im Frühjahr.

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