laut

Hüpfburgparty

Bild des Benutzers Bettina Bier

Unsere große Tochter wird zwar bald 4, aber auch sie nutzt die Babyzeichen noch - vor allem heute bei der Hüpfburgparty des Vereins 'Das kunterbunte Kinderzelt' in einer Mehrzweckhalle. Gut zehn verschiedene Hüpfburgen sind hier aufgebaut - ein echtes Kinderparadies! Und natürlich ist die Lautstärke entsprechend... man versteht kaum das eigene Wort. Doch bei uns klappt die Kommunikation trotzdem auch auf Distanz einwandfrei - Lynn wird auf der großen Hüpfburg von einem Jungen umgehüpft, sucht sofort Blickkontakt und ich frage mit Gebärden: "Hast du dir WEH GETAN?" Sie schüttelt mit dem Kopf. Einige Zeit später sage ich mit meinen Händen: "Jetzt ist aber langsam SCHLUSS. Wir müssen zum AUTO und NACH HAUSE." Sie schaut enttäuscht und sagt: "Darf ich BITTE noch MEHR HÜPFEN?" Ich nicke, weil sie so viel Spaß hat. Genauso frage ich sie später, ob sie etwas ESSEN möchte und sie sagt mir, dass sie DURST hat (Zeichen für TRINKEN). Die eine große Hüpfburg mit der Rutsche dran sieht erst verlockend aus, doch auf der Hälfte beim Hochklettern sucht Lynn meinen Blick, sie klopft sich für die anderen Kinder unbemerkt auf die Brust - sie hat ANGST. Ich komme zu ihr und rufe: "Los, wir essen was, komm wieder runter." Sie hüpft strahlend in meine Arme. Beim Essen schauen wir uns an und machen fast gleichzeitig das Zeichen, denn wir sind uns einig: "Hier ist es ganz schön LAUT." :-)

Sicher haben wir viele interessierte Blicke auf uns gezogen, aber das ist uns gar nicht aufgefallen. Die ungestörte Kommunikation mit Babyzeichen und die einzigartige Verbindung, die man damit aufbaut, schenkt uns auch nach über 3 Jahren noch tolle Erlebnisse und ein einfacheres Miteinander. Danke*

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Nie zu alt für Babyzeichen

Bild des Benutzers Eva Fiegl

Meine Kids sind dem Babyzeichenalter ja schon lange entwachsen - meine Tochter ist mittlerweile Schulkind! Aber es ist doch immer wieder interessant zu sehen, wann sie immer noch Zeichen einsetzen. Zum Beispiel im Schwimmbad, wenn zwischen meinen Kindern und mir eine gewisse Distanz ist und man über den Lärmpegel hinwegschreien müsste, sind ein paar einfache Zeichen doch sehr hilfreich. So kann mir meine Tochter dezent mitteilen, dass sie auf die Toilette geht oder mein Sohn, dass er den Bagger zum Sandspielen holen möchte oder er Hunger hat. Umgekehrt kann auch ich ihnen zeigen, dass es nun Zeit ist, heim zu gehen - diese Gesten werden dann allerdings gerne mal übersehen... ;-)

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Wer will fleißige Handwerker seh´n...

Bild des Benutzers Claudia Spelz

Im Haus der Hebammenpraxis Dortmund wurde vor einiger Zeit gebaut. Immer wieder hörte man Bohrmaschinen, Hammer u.s.w. Kursleiterin Christina Naumann und ihre Kursmamis versuchten nach Kräften, dagegen anzusingen und zu spielen. Keine Chance, in so einer großen Jungsrunde! Da mussten spontan mal ein paar andere Zeichen einführen als ursprünglich gedachte: laut, Sirene, Helm, arbeiten, stark,... - und alle zusammen machten einen Ausflug, um zu sehen, wo der Krach herkam. Die Kinder waren begeistert.

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