Ente

Alle meine Entchen

Bild des Benutzers Eva Fiegl

Als der Papa mal mit uns beim Babyschwimmen war und als Begrüßungslied wie immer „Alle meine Entchen gesungen wurde“, zeigte unser Sohn dem Papa das Enten-Zeichen. Die anderen Eltern waren sehr neugierig und dachten, der Papa sei gehörlos. Wir klärten auf, dass wir Babyzeichen verwenden und stießen auf große Begeisterung! So wurde die Babyschwimmstunde zur nassen Babyzeichenstunde...

Tags: 

Freunde finden

Bild des Benutzers Camilla Leithold

Freunde verstehen sich, das ist doch klar, oder? Am besten klappt das, wenn man einfach von Anfang auf der selben Wellenlänge ist, die "gleiche Sprache" spricht, oder eben die gleichen Babyzeichen zeigt. Dieses Bild zeigt Martha, die Tochter unserer Freunde, und unseren Sohn Elmar, die beim gemeinsamen Spaziergang die Enten im Teich gesehen haben und sich darüber mit Babyzeichen austauschen konnten. Als das Bild entstanden ist, war Martha 2 Jahre als und Elmar 1 Jahr. Zwar konnte Martha bereits reden, doch es machte Ihr auch Freude, mit Elmar Zeichen zu zeigen und die beiden hatten gleich einen guten Draht zueinander. Wie ein Schatz, der beide miteinander verbindet. Für mich sind diese Erfahrungen mit Babyzeichen die großen Glücksmomente im Alltag und ich bin sehr dankbar für diese Bereicherung.

Ich wünsche Euch viele schöne Babyzeichen-Augenblicke - Eure Camilla

Tags: 

Unglaublich aber wahr

Bild des Benutzers Andrea Gruber

Eine tolle Geschichte, die unserer Kursleiterin Martina Postlbauer im Schwimmbad passiert ist:

Ich war mit Clemens im Schwimmbad und nach der Schwimmstunde gingen wir noch ins Kinderbecken zum Spielen.
Da er ja schon seit längerem spricht, verwenden wir die Babyzeichen nur mehr sehr selten.
Die Ausnahme ist meist das Schwimmbad, da es sehr laut ist und hallt, er mich oft nicht versteht und ich aber nicht herumschreien möchte! So auch gestern! Beim Rutschen ging´s leichter auf´s Achtgeben der Kinder im Auslauf hinzuweisen, etc. Ich hab mir keine großen Gedanken darüber gemacht, da es ja für uns lange Zeit ganz normal war, Gebärden zu verwenden. Ich hab´s einen kleinen Jungen (ca. 14 Monate) scheinbar recht angetan und wir spielten gemeinsam mit den Quietschenten. Ich weiß nicht, wie es anderen KursleiterInnen geht, aber es gibt ein paar Wörter, wo es für mich unmöglich ist, die Handzeichen NICHT zu verwenden, zb. Ente oder Danke. Das hat sich über die vielen Stunden einfach eingebrannt. Zuerst mir nicht bewusst, merkte ich allmählich, das wir von den anderen Mamis "beobachtet" wurden. Ich war ein bisschen amüsiert, aber "frau" hat das ja schon öfter mit dem Baby erlebt.
Ein kleines Mädchen gesellte sich zu uns und nahm dem Jungen die Enten weg, was natürlich zu schlechter Stimmung führte. Ich versuchte zu schlichten und teilte die Enten. Da kam die Mama auf mich zu, versuchte mit Winken auf sich aufmerksam zu machen und als ich sie ansah fing sie mir ganz langsam, mich mit Blickkontakt fixierend und in hochdeutsch zu erklären an, dass es die Enten von Ihrer Tochter sein und sie möchte eine ganz spezielle haben. Es war so lustig! Ich stellte klar, dass ich sie auch ganz ohne Zeitlupentempo verstehen kann, da wir nur Babygebärden anwenden weil´s hier so laut ist. Es schuppte sich eine Gruppe von drei Mamis rund um mich und hörten bei meinen Erklärungen zu. Große Skepsis war spürbar! Ja klar, dass Clemens das versteht, aber die wirklich kleinen? Meinen neuen kleinen Freund, war die Quasslerei der Erwachsenen bald zu fad. Er wollte weiterspielen. Er kam mit seiner Gießkanne zu mir, grinste mich an und machte das Zeichen für Ente und "Quack, Quack" und dies gleich mehrmals. Die anfängliche Skepsis der Mamis war in Sekunden zu Staunen und Überraschung umgeschlagen. Es war so schön und der kleine Mann hatte so Freude, wie er merkte, dass ich Ihn verstanden hab! Ein schöner "Zwergensprachemoment", der mir wieder lange in Erinnerung bleiben wird! ;-)

 

 

Tags: