• Titelbild Zwergensprache Magazin 16

Zeig mal, Papa!

 

Oft sind Mamas in den Kursen, um mit ihren Zwergen Babyzeichen
zu lernen. Doch auch Papas merken schnell, wie viel
Spaß Zwergensprache macht. Wir haben nachgefragt.

 

Von Geburt an verstanden


Vor der Geburt unseres Sohnes haben wir die Dunstan Babysprache kennengelernt.
Dadurch konnten wir vom ersten Tag an am Weinen hören, ob er hungrig oder müde ist, Bauchweh hat oder ein Bäuerchen machen muss. Unser Sohn hat kaum geweint.
Mit sieben Monaten zeigte er schließlich sein erstes Babyzeichen: Milch. Schnell kamen weitere Zeichen hinzu.
Da wir viel unterwegs waren, konnte er abends den Tag noch einmal Revue passieren lassen und „erzählen“, was ihn bewegt hat.

Jetzt ist er knapp zwei und spricht ‒ manchmal in Kombination mit Babyzeichen ‒ Drei- bis Vier-Wort-Sätze.
Ein gleichaltriges Kind von Freunden spricht bislang nur sehr wenige Wörter.
Viele Leute in unserem Umfeld waren skeptisch, dass er wegen der Babyzeichen nicht richtig sprechen lernt.
Doch wir haben festgestellt, dass es ihm beim Sprechenlernen sehr geholfen hat.

Ich finde Babyzeichen sehr gut.
Ray aus Arnsberg
(Papa von einem Babyzeichenkind)

 


 

 


Mit Babyzeichen Babys Sympathie gewonnen


Als meine Frau von einem Homeworkshop nach Hause kam und mir von den Babyzeichen berichtete, war meine erste Reaktion: ,Wenn du glaubst, das ist was für euch, dann macht das.‘
Als unsere älteste Tochter dann ihr erstes Zeichen zeigte, war ich von der Sache überzeugt. Wir haben die Zeichen dann auch mit ihren drei jüngeren Geschwistern gemacht.
Mittlerweile sind unsere Kinder aus dem Babyzeichenalter herausgewachsen. Doch neulich hatte ich eine tolle Erfahrung mit Babyzeichen.
Ich besuchte Freunde, die wir nur selten sehen. Sie hatten ein neun Monate altes Baby, das mich noch nie zuvor gesehen hatte.
Ich habe mit dem Baby gespielt und ganz unbewusst dabei Babyzeichen gemacht.Das Eis zwischen uns war unheimlich schnell gebrochen.
Das Baby klebte die ganze Zeit „an meinen Lippen und Händen“ und hat mich beobachtet.
Meine Freunde kannten die Babyzeichen noch nicht, waren aber ganz angetan davon.
Matthias aus Graz
(Papa von vier Babyzeichenkindern)


Positiv für die Partnerbeziehung


Unser Sohn ist nun 2,5 Jahre und wir haben von Anfang an mit Babyzeichen kommuniziert.

Ich kann auf eine Zeit zurückblicken, die voll von schönen Momenten, einer Menge Freude und einer engen Bindung war und noch ist.
Durch die Babyzeichen war es für mich als Papa einfach, die Bedürfnisse zu erkennen und entsprechend zu erfüllen.
Ich konnte erfahren, wo die Interessen liegen und so noch mehr an seinem Leben teilhaben.
Wenn wir „Männer unter uns" waren, wusste er, dass er verstanden wird und ich wusste, was er braucht ‒ eine win-win Situation.
Kein Raten, kein Stress. Gleichzeitig hatte es so auch meine Partnerin leicht, Zeit für sich zu nehmen, da sie wusste, dass unser Sohn und ich auch gut alleine bleiben können.
Ergo hatte das positiven Einfluss auf die Partnerbeziehung, weil ich mich mehr einbringen konnte und wir mehr aufteilen konnten.
Auch haben mich die Babyzeichen unterstützt, das „alte Konzept der Vaterrolle" anders zu gestalten.
Weil ich bereits von Beginn an etwas „mit ihm anfangen" konnte, brauchte ich nicht durch Abwesenheit  glänzen  oder  um Aufmerksamkeit ringen.
Ich konnte ihm einfach auf Augenhöhe begegnen, was auch mich sehr genährt hat.

Markus aus Kassel
(Papa von einem Babyzeichenkind)


Brauchen wir das wirklich?


Meine Frau Hanna  wollte  gerne Babyzeichen machen. Meine Reaktion: Brauchen wir das wirklich?
Ich war zuerst etwas skeptisch, habe es mir dann doch einfach einmal angesehen.
Mit unserer Tochter bin ich dann einige Male im Babykurs gewesen.
Es war eine sehr schöne und lockere Atmosphäre.
Die Kursleiterin hat die Stunden mit einem gemeinsamen Lied ein- und ausklingen lassen.
Mir hat sehr gut gefallen, dass wir über das Singen das Zeichen lernen konnten.
So haben auch die Kinder miteinander kommuniziert.
Ich habe schnell gemerkt, wie hilfreich die Babyzeichen im Alltag sind.
So zeigte sie uns, wenn sie Milch oder etwas trinken wollte. Oder „mehr“, wenn ein Lied zu Ende war.
Unsere Tochter konnte zeigen, was sie haben wollte und war deshalb auch viel zufriedener.
Und was noch schöner war, sie konnte zeigen, was sie gerade sah.
Ich erinnere mich noch an ihr erstes Zeichen: Vogel. Das zeigte sie mit acht, neun Monaten.
Auch andere Tierzeichen waren bei ihr sehr beliebt wie Maus oder Schmetterling.
Unsere Tochter hat Dank der Babyzeichen sehr schnell sprechen gelernt.
Als sie mit zwei Jahren in den Kindergarten kam, konnte sie schon sehr gut sprechen.
Auch unser Sohn beginnt jetzt mit Babyzeichen. Auch bei ihm sind die Tiere beliebt.
Sein erstes Zeichen war Ente, als er hinter Enten im Park her gekrabbelt ist.

André aus Sundern
(Papa von zwei Babyzeichenkindern)


 

Sie hat doch nichts von den Babyzeichen


,Warum machst du das? Die Kleine hat doch nichts davon.‘
Das war meine erste Reaktion, als meine Tochter mir erzählte, dass sie mit meinem ersten Enkelkind Babyzeichen machen wollte.
Da war die Kleine gerade neun Monate alt. Auf ihrem ersten Geburtstag wurde ich dann eines Besseren belehrt.
Als sie ihren Kuchen aufgegessen hatte, zeigte sie „noch einmal“. Sie bekam ein zweites Stück.
Dann wieder das Zeichen für „noch einmal“. Ich gab ihr noch ein Stück. Sie zeigte immer wieder „noch einmal“.
Weil mich das so fasziniert hat, gab ich ihr ein immer kleineres Stück.
Und sie zeigte wieder und wieder „noch einmal“. Im Nachhinein fand ich die Zeichen sehr praktisch.
Denn so verstand ich meine Enkel zum Beispiel, wenn sie etwas trinken wollten und die Mama gerade nicht da war.
Auch meine anderen sieben Enkel wuchsen bzw. wachsen mit Babyzeichen auf.

Josef aus Amstetten
(Opa von acht Babyzeichen-Enkelkindern)


 

Hier finden Papas einige Gebärden zum Ausprobieren,
Spaß haben und teilen mit ihrem Freundeskreis!
Auch unter https://babyzeichensprache.com/maennertag.php

 


  Ausgabe 16/2020
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