• Titelbild Zwergensprache Magazin 16

Babyzeichen erobern die Bibliothek

Musik von der Pike auf gelernt hat Maria Gfrerer.
Um Kinderlieder zu begleiten, greift die Musikpädagogin gerne zur Ukulele.

Babyzeichen erobern die Bibliothek


Bücher kennenlernen, Lieder singen, Babyzeichen üben ‒ das gibt es in der Stadtbibliothek in Graz.
Diese Lesestunden mit Babyzeichen-Kursleiterin Maria Gfrerer sind sehr beliebt.
 

Zehn Mamas sitzen mit ihren Kindern auf dem Schoß im Kreis.
Maria Gfrerer packt ihre kleine Ukulele aus und startet mit dem Begrüßungslied.
Viele Mütter sind schon zum wiederholten Male dabei und können mitsingen.
„Ich starte die Lesestunden immer mit einem Lied. Danach mache ich ein Fingerspiel oder einen Kniereiter ‒
passend zum Buch, welches wir in dieser Stunde gemeinsam lesen“, erzählt Maria Gfrerer.
Die vierfache Mutter und Musikpädagogin bietet seit sechs Jahren Lesestunden für Kinder
im Alter von sechs Monaten bis zwei Jahre in der Stadtbibliothek in Graz an.
Für die Eltern ist dieses Angebot kostenlos. Die Nachfrage ist daher groß. 
Heute steht das Pixi-Buch „Das ist mein Tag“ auf dem Programm.
Darin wird der Tagesablauf der kleinen Mia beschrieben.
Vom Aufstehen am Morgen bis zum Schlafen gehen am Abend.
„Ich lese jede einzelne Seite vor. Dazu zeige ich den Mamas und Babys die passenden Babyzeichen",
erklärt die 39-Jährige weiter.
Dem Lesen folgt ein kleiner Tanz, damit sich die kleinen Besucher ein bisschen bewegen können.
Auch der Tanz passt inhaltlich zum Buch.
„Und wenn es keinen passenden Tanz oder Kniereiter zum Buch gibt, denke ich mir eben etwas aus“,
so die zierliche Kursleiterin.
„Damit die Zwerge die Dinge auch fühlen können, die sie zuvor im Buch gesehen haben,
bringe ich immer passend zum Buch eine Materialkiste mit“, sagt Maria Gfrerer.
Heute finden die Kinder die gelben Schuhe, das Kissen, die Zahnbürste und viele andere Dinge von der kleinen Mia darin.
Das Abschlusslied heute heißt passend zum Buch „Lalelu“.
Die Kinder halten kleine Glöckchen und Rasseln in den Händen, die Mamas singen gemeinsam mit Maria Gfrerer.

Die Stadtbibliothek Graz bietet diese Lesestunden unter dem Namen Labubaby vier bis sechs Mal im Monat
an den verschiedenen Standorten der Bibliothek sowie zu verschiedenen Tageszeiten und Wochentagen an.
„Alle Eltern sollen die Möglichkeit haben, an diesem kostenlosen Angebot teilnehmen zu können“,
nennt die Musikpädagogin den Grund.
Die Bücher für diese Reihe sucht Maria Gfrerer gemeinsam mit dem Labuka-Team der Bibliothek aus.
www.stadtbibliothek.graz.at
www.mariamachtmusik.at


  Ausgabe 16/2020
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